Kann man alte und bewährte Hausmittel gegen Covid 19 einsetzen?

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Das Corona-Virus ist präsent, Medikamente und Impfungen noch nicht valide getestet und bestenfalls in der Entwicklung. Während die Politik unsere Freiheitsrechte einschränkt, mehr oder weniger effektive Maßnahmen beschließt und von Medizinern und Pharmaindustrie beraten wird, stellt sich uns die Frage: „Was machen wir in der Zwischenzeit?“ Ohne die Meinung von Fachleuten wie Epidemiologen, Virologen, Politikern infrage zu stellen und die Gefährlichkeit von Covid 19 zu leugnen: könnte ein altbewährtes Hausmittel die Verbreitung einschränken und vor Ansteckung schützen? Mal abgesehen vom Infektionsverlauf und Spätfolgen – das Coronavirus setzt sich zuerst im Rachenraum fest (13 % der Erkrankten haben Rachenenzündungen) und befällt im weiteren möglichen Krankheitverlauf tiefere Atemwege. Bei Symptomen wie Fieber, Husten, Geschmacksverlust findet bei jeder Testung ein Abstrich im Rachenbereich statt. Genau dort könnte man vorbeugen und schützen!

Ein altes Hausmittel gegen Halsentzündung ist das Gurgeln mit Olivenöl. Hierbei muss man „Öl ziehen“ von „Öl gurgeln“ unterscheiden! Das Öl ziehen desinfiziert Zahnfleisch und Mundraum. Öl gurgeln, wie man es mit Mundwasser (mittels den Kopf in den Nacken legen) macht, dringt in den Rachenbereich vor. Das Gurgeln mit Öl verschleimt die Engpässe und es entsteht ein Öl-Luft-Gemisch, welches man auch (nach dem Gurgeln) in die Atemwege inhaliert. Die gereizten Bereiche wären somit mit einem geschützten Ölfilm bedeckt.

Im Umkehreffekt würde man möglicherweise das Streuen des Virus einschränken, da es durch den Ölfilm blockiert werden könnte.
Grundsätzlich: wir reden hier von „Omas Hausmittel“ und nicht von medizinisch nachgewiesenen Therapien!!! Um den wirklich messbaren Erfolg des Öl-Gurgelns zu bewerten, müssten empirische Untersuchungen erfolgen.

Hierzu kann man folgende Fragen stellen:

  1. Wie viele Infektionen bzw. Krankheitsverläufe würden eingedämmt werden, wenn eine Testgruppe alle acht Stunden Öl gurgelt?
  2. Sinkt prozentual das Infektionsrisiko für Krankenhauspersonal, wenn es regelmäßig Öl gurgelt?
  3. Wie entwickelt sich der Rachenbereich bei einem Patienten im Krankenhaus, wenn er alle 8 Stunden Öl gurgelt und wie ist der Verlauf der Krankheit nach 1-14 Tagen?

Meine Meinung: Selbstverständlich sind diese Untersuchungen derzeit noch nicht durchführbar und das Gesundheitswesen kümmert sich vorrangig um Intensivbetten, Beatmungsgeräte, Medikamente und Impfstoff. Doch eines ist für mich sicher: Omas Hausmittel sind nicht per se schlecht! Ich persönlich gebe dem Öl-Gurgeln (siehe persönlicher Erfahrungsbericht) eine Chance, Nebenwirkungen sind mir nicht bekannt ( abgesehen von evtl. Allergien auf Ölivenöl! ). Bei pharmazeutischen Produkten soll ich grundsätzlich den Arzt oder Apotheker fragen. Sofern Sie Ihren Arzt noch telefonisch erreichen können: überprüfen Sie gerne meine laienhaften Überlegungen! Für jede medizinisch-qualifizierte Rückmeldung wäre ich dankbar!

Jan Juhnke
Möge die Übung gelingen..

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